Verhandlungen kollektivvertrag metall 2019

Volkswagen und die IG Metall haben ihre Verhandlungen für die vom Tarifvertrag erfassten Mitarbeiter der Volkswagen AG erfolgreich abgeschlossen. Als Folge der Coronavirus-Krise fanden die Verhandlungen unter äußerst schwierigen Bedingungen statt. Die Parteien einigten sich darauf, dass der mit Wirkung zum 30. April 2020 gekündigte Tarifvertrag bis Ende Dezember 2020 ohne Erhöhungder der Gehaltstabellen in Kraft bleiben soll. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von acht Monaten. Darüber hinaus wurde eine Unterstützung für die Mitarbeiter vereinbart, damit sie ihren Alltag in der Coronavirus-Krise besser meistern können. Nach zwei erfolglosen Verhandlungsrunden gab es Warnstreiks in Krankenhäusern, Finanzämtern und Schulen. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich Schließlich Anfang März darauf geeinigt, dass rund 800.000 Beschäftigte in Deutschland betroffen sein werden. [7] Der neue Vertrag hat eine Vertragszeit von 33 Monaten und beinhaltet: Einführung einer zusätzlichen Jahresvergütung im Rahmen des Tarifvertrags: Ab August 2019 erhalten die Beschäftigten eine zusätzliche jährliche Vergütung von 27,5 Prozent des Monatsgehalts. Die neue Vereinbarung sieht eine jährliche Lohnerhöhung zwischen 3,5 % und 9,8 % (je nach Region) für die nächsten drei Jahre vor. Die Gesamtlohnerhöhung wird zwischen 10,5 % und 26,7 % liegen.

Ein Teil des Ziels der Vereinbarung ist es, das Lohnniveau in Ostdeutschland an das westdeutsche Niveau anzugleichen. [3] Volkswagen und die IG Metall haben am Dienstagabend in Hannover ihre Verhandlungen über den Betriebstarifvertrag erfolgreich abgeschlossen. Das Grundgehalt für die tarifvertraglich versicherten Arbeitnehmer soll zum 1. Mai 2018 um 4,3 Prozent erhöht werden. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter für die Monate Februar bis April 2018 eine Einmalzahlung in Höhe von 100 € erhalten. Außerdem wurde eine zusätzliche jährliche Zahlung von 27,5 Prozent des Monatsgehalts ab August 2019 eingeführt, die von speziellen Arbeitnehmergruppen in sechs Urlaubstage umgerechnet werden kann. Ab Juli 2019 soll eine monatliche Zahlung von 90 Euro an die betriebliche Altersversorgung erfolgen; Ab Januar 2020 wird der Betrag auf 98 € steigen. Künftig sollen die Projektarbeitszeitregelungen geändert werden. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 27 Monaten. Die Tarifverhandlungen im Bereich der Flughafensicherheit gingen im Januar 2019 mit mehreren Warnstreiks an Flughäfen in ganz Deutschland einher, unter anderem in Berlin, Frankfurt, München und Köln.

Ende des Monats einigten sich die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Deutsche Beamtenbund (DBB) und der Bundesverband der Luftfahrtsicherheitsunternehmen (BDLS) auf den ersten bundesweiten Tarifvertrag für das Sicherheitspersonal der Flughäfen.